Gestern verabschiedeten wir uns mit einem leckeren Frühstück in Mel's Diner von Boulder City. Das Essen war wie gesagt seeehr lecker. Die besten Pancakes die ich bisher in den USA gegessen habe! Leider dauerte der Service unglaublich lange, so dass wir schon gehen wollten. Aber letztendlich bekamen wir ja das was wir wollten.
Frisch gestärkt machten wir uns dann also auf den Weg zum Hoover Damm. Leider war es dort wieder sehr heiß, so dass wir uns alles ansahen und wieder weiter fuhren.
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| Die weißen Felsen markieren bis wohin der Wasserstand einmal ging, doch die Amis verbrauchen so viel, dass sie nicht mehr so viel Wasser aufstauen können. |
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| Die Staumauer von der "trockenen" Seite. |
Benni hatte mir ja ein milderes Klima versprochen und tatsähchlich kamen wir in immer bewaldeteres Gebiet und die Temperaturen wurden auch erträglicher. Wir fuhren sogar am Rand eines waschechten Sturmes (mit Radiowarnungen und viel Blitz und Hagel) vorbei und bekamen seine Ausläufer noch zu spüren. Die Temperatur sank innerhalb von ein paar Minuten von 26°C auf 16°C und die Scheibenwischer kamen kaum nach bei den Wassermassen die da aus den Wolken kamen. Aber der Regen hielt sich nicht lang und so hatten wir Gelegenheit uns über die Strassenbauweise der Amerikaner zu wundern.
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| Nie dran vorbei sondern immer mitten DURCH den Berg! |
Am späten Nachmittag wollten wir uns eigentlich eine Unterkunft in Flagstaff suchen. Aber Flagstaff wollte uns wohl nicht. Entweder es war alles ausgebucht oder utopisch teuer. Es blieb uns nichts anderes über als um zu drehen und in Williams nach einer Unterkunft zu suchen. Glücklicherweise fanden wir dort auch ein (zwar auch nicht gerade preisgünstiges) Zimmer. Das unscheinbare Williams entpuppte sich dann auch noch, auf unserer Suche nach einem Restaurant, als Route 66 Mekka. Ein wirklich urtümlicher kleiner Ort mit vielen kleinen Holzhäusern und das Steakhouse in dem wir waren war auch okay.
Heute morgen waren wir schon früh auf, um das Frühstück in unserem Motel nicht zu verpassen und fuhren dann Richtung Grand Canyon. Im Nachhinein kann ich nur sagen, dass ich es toll fand, von dieser Seite an den Grand Canyon zu fahren, da man direkt aus bewaldeten Gebiet zum Canyon kommt und nicht schon vorher eine Ahnung hat wie es aussehen kann (das hat man nämlich, wenn man aus der anderen Richtung an den Canyon fährt).
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| Bevor man zum Canyon kommt geht es erst einmal gaaaaaanz lang gerade aus... |
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| Aber dann...! |
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| Kleine süße Eichhörnchen gibt es da auch... |
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| Da unten schlängelt sich etwas schmutzig der Colorado River. |
Nach diesem tollen Erlebnis sind wir gleich noch zum Monument Valley gefahren. Schon auf dem Weg dorthin standen plötzlich diese riesigen Felsen in der sonst flachen Gegend herum. Unser Reiseführer berichtet, dass das alles einmal (vor seeeeeeeehr langer Zeit!) ein geschlossenes Hochplateau war, dass mit der Zeit immer weiter angetragen wurde und schließlich nur noch die einzelnen Berge übrig blieben.
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| Und unsere ersten Cowboys! Äh,... Indianer.. Also Cow...indians... oder so. |
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| Im Monument Valley. |
Da wir so gut in der Zeit lagen, beschlossen wir heute noch nach Moab zu fahren, um dort zu übernachten.
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| Auf dem Weg nach Moab erfuhren wir warum Mexican Hat, Maxican Hat heißt.... |
Morgen wollen wir noch weiter in den Norden Richtung Salt Lake City fahren, um uns Dinosaurierspuren anzusehen.
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