Mittwoch, 14. September 2011

Und da sag noch einer, es gibt kein Schnee in der Wüste...

... aber erst einmal eins nach dem anderen! Heute morgen sind wir von Kanab Richtung North Rim aufgebrochen. Im Park fuhren wir einer ziemlich dicken Regenwolke entgegen. Aber was uns als erstes auffiel, war, dass es hier wohl vor einiger Zeit ziemlich gebrannt haben muss. Bereits im Bryce Canyon konnte man einige Brandspuren sehen, aber das war nichts gegen den Kahlschlag hier.




Dann fuhren wir aber erst einmal durch Prärielichtung mit sanften Hügeln. Richtug schön anzusehen und mich erinnerte es ein bisschen an Österreich.




Nach einigen gewundenen Strassenkilometern erreichten wir endlich das North Rim. Wir können nur jedem empfehlen der einmal in der Gegend und schwindelfrei ist, sich das North Rim anzusehen. Es ist wesentlich weniger überlaufen als das South Rim und wir fanden es auch spektakulärer. (Was sicherlich auch an dem Weg zu Spitze lag.)





Wie man auf den Bilder vielleicht erahnen kann ist der Weg gerade einmal 1,50m breit uns zum allergrößten Teil nicht abgesperrt. Rechts und links des Weges geht es wirklich steil bergab. Aber sogar Benni schaffte den ganzen Weg bis vor zur Spitze und fühlte sich wohl. Leider meinte es das Wetter nicht wirklich gut mit uns, denn die dicke Wolke akm erschreckend schnell auf uns zu.





 Also nix wie eingepackt und los. Wir sind dann auch noch zu einem anderen Aussichtspunkt gefahren, der sich dann aber als nicht so spektakulär entpuppte. So fuhren wir also Richtung Lake Powell, immer der riesen Regenwolke hinterher und auch mitten rein (so wurde unser Auto wenigstens auch ein bisschen sauberer ;o)  ). Die Temperaturen stürzten ziemlich ab und wir hatten zeitweise nur noch 3°C.





In dem Tal durch das wir mussten wurden ausgetrocknete Flußbetten zu interessanten (wenn auch dreckigen) Raftinggelegenheiten.



 Und plötzlich war da auch so eine Art Schnee (wahrscheinlich aber feiner Hagel) auf der Strasse und bedeckte auch fein die umliegende Landschaft. Schnee in der Wüste, das hätte mir mal einer voher erzählen sollen...




Hier noch mal ein "kleiner" Fluß aus dem Auto heraus fotografiert, deshalb etwas unscharf.

Selbst die Strasse war teilweise überflutet worden.

In Lake Powell selbst regnete es dann nicht mehr. Wir aßen bei Jak in teh Box, wo ich die bemerkenswertesten Augen die ich je gesehen habe fotografieren durfte. Sie gerhören der jungen Dame, die uns bediente und ich musste sie einfach fragen, ob ich sie fotografieren darf. Sie fühlte sich ein wenig unwohl und wusste nicht so richtig was sie machen sollte, aber ein ganz gutes Bild habe ich bekommen. Das sind keine Kontaktlinsen, ich habe extra vorher gefragt!




Der Lake Powell entstand durch den Glen Canyon Dam, der den Colorado River aufstaut. Unser Reiseführer meint, dass die Amis mit diesem Staudamm den schönsten Teil des Grand Canyon unter Wasser gesetzt haben. Na ja, was tut man nicht alles für Strom... Ansonsten war es wirklich schön, besonders der hintere Teil. Auch hier traute sich Benni ohne weiteres auf die Brücke über der Stamauer. Ihm war zwar etwas mulmig, aber er meisterte auch das hinuntersehen mit bravour!



Die Brücke auf der wir herumliefen.

Der See an sich entpuppte sich erst beim wegfahren als wirklich schönes Fotomotiv und das auch dank der Regenwolken im Hintergrund.


Je näher wir dann wieder gen Kanab kamen, desto weniger Wolken zeigten sich am Himmel und wir hatten einen wirklich schönen Fast-Sonnenuntergang. ;o)


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