Sonntag, 11. September 2011

Steine, Steine, nix als Steine

Heute habe ich das erste Mal das Gefühl eine Art Fels-Overload zu haben. Ich kann einfach keine Felsformationen mehr aufnehmen, geschweige denn würdigen. Wir sind heute morgen recht Frühstückslos in den Arches National Park aufgebrochen, der gleich hinter Moab liegt. Unser Reiseführer prophezeite uns, das man sich für diesen Park ein wenig mehr Muße nehmen sollte, da die Felsformationen wirklich einzigartig sind. Nach einem Einstimmungsvideo über die Entstehungsgeschichte machten wir uns dann auch auf den Weg uns die Bögen einmal in Natura anzusehen. Und sie sind wirklich faszinierend. Wie über Jahrmillionen durch Wind und Wasser diese Bögen entstehen konnten, ist einfach unbegreiflich. Und sie verändern sich auch weiterhin. Erst 1991 ist aus dem Landscape Arch ein recht großes Stück herausgebrochen und machte den Steg, der das Loch überspannt noch dünner. Wir sind nicht zu allen Bögen gegangen, da die Wanderwege häufig professionellere Ausrüstung, als Turnschuhe und eine Sonnenbrille forderten. Aber die Wichtigsten und, laut unseres Reiseführers, Schönsten haben wir gesehen. Den einen näher den anderen entfernter.





Der schmale Landscape Arch.

Delicate Arch, das hinaufsteigen überließen wir Anderen...



Das nördliche Fenster.

Noch einmal das nördliche Fenster mit Touristen als Relation.

Turette Arch.

Das nördliche und das südliche Fenster.

Nachdem wir entschlossen hatten alles gesehen zu haben, brachen wir in Richtung Dinosaurs National Monument auf. Das bedeutete erst einmal wieder geradeaus fahren...



Aber dann fuhren wir am Rande der Rocky Mountains nach Norden. Benni freute sich, denn es ging schön kurvig Berg auf und ab. Ich bemühte mich eher die Übelkeit nicht aufkommen zu lassen. Glücklicherweise lag der kurvige Teil der Strecke recht schnell hinter uns. Nachdem wir dann erst einmal vergebens nach einem Motel suchten und uns fragten warum man in einem so gut wie ausgestorbenen Kaff mit 3 1/2 Einwohnern 122 Dollar für eine Nacht haben will, fanden wir doch noch ein akzeptables und bezahlbares Motel. Trotz fast durchgängiger Wolkendecke haben wir uns doch beide verbrannt und so reicht es heute nur noch, um bei Wendys etwas zu essen, mit der Motelkatze zu schmusen und jetzt im Bett zu liegen und auch schon fast einzuschlafen. Morgen dann also die Dinosaurier und dann wieder Richtung Süden.

1 Kommentar:

  1. Super ich mag aber immer noch die Steinbilder anschauen. Sieht wirklich beeindruckend aus.
    Ihr habt ja jetzt voll Glück mit dem Euroverfall, da kann man doch 122$ wohl verschmerzen ;) Nene es ist eben teuer sich in so ein kleines Dorf einzukaufen, aber schön, dass Euch das Zimmer nun gehört.

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