Dienstag, 13. September 2011

Der wilde wilde Westen

Heute morgen, nach unserem continental Brech... äh, Breakfast, verließen wir Salina in Richtung Grand Staircase Escalante. Unser Reiseführer empfahl uns die 12, um in den Park zu gelangen. Das taten wir dann auch und die Aussicht war wirklich beeindruckend. Zeitweise fuhren wir sogar auf einem schmalen Bergkamm und sahen in tiefe Canyons hinab.








Dieser kleine Kerl begnete uns auf einer der Aussichtsplattformen in den Canyon.

Der Escalante Canyon war ja ganz nett, aber wir waren ja nicht ohne Grund hier. In unserem Reiseführer war ein fantastisches Bild eines Canyon abgebildet. Der Zebra Canyon. Er hat Ähnlichkeit mit der Wave im Valley of Fire, aber wir wollten ihn trotzdem sehen und vor allem ein Foto davon machen. Unser Reiseführer verriet uns weiter, dass dieser Canyon auf einer unbefestigten Strecke im Park zu finden wäre. Also nix wie von der Straße...




Leider verriet der Reiseführer nicht genau WO der Canyon zu finden ist. Und so fuhren wir 1 1/2 Stunden auf sandigen Pisten, steilen Flußbetten und steinigen Abschnitten herum, bis wir die Lust verloren und aufgaben. Wahrscheinlich hätten wir uns doch ein bisschen besser im Internet informieren sollen, aber so hatten wir auch Spass und wie heißt es so schön, wer sich verfährt sieht mehr im Leben. Nach diesem Motto, erinnert uns unser nun völlig eingestaubtes Auto an unsere lustige und manchmal ängstliche Offroad-Tour.
Auf unserem weiteren Weg kamen wir dann auch endlich zum Bryce Canyon. Da es bereits Nachmittag war berieten wir noch, ob wir noch am selben oder erst am morgen in den Bryce Canyon fahren. Letztendlich entschieden wir uns für "volles Risiko" und fuhren noch hinein. Das Wetter ließ zu wünschen übrig, eine dicke Regenwolke hing über dem Park. Das schlechte Wetter fiel jedoch, dank der Farbenfohen Felsen, gar nicht weiter auf und ich konnte doch noch ein paar schöne Bilder machen.




Unterwegs fiel uns auf, dass wir noch nie so kühle Temperaturen tagsüber hatten wie heute. Gerade einmal 9°C zeigte unser Thermometer im Auto an.

Die Uhr im Auto hinkt übrigens eine Stunde nach, hier haben wir ja Arizona-Time...

Und als wir aus dem Park herausfuhren endete das schöne Farbenspiel plötzlich wieder.



Wir hatten uns entschlossen in Kanab zu übernachten. Das stellte sich (aber mal wieder) als schwieriger heraus als gedacht. Es gab nur noch ein einziges Motel das freie Zimmer hatte und das wussten sie auch und hatten dementsprechende Preise. Da wir uns für zwei Übernachtungen entschieden, konnten wir den Preis etwas drücken. Jetzt können wir morgen ganz in Ruhe machen und diesen besonderen Tag auch in vollen Zügen genießen.

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